Peth-Wetz Riesling

Boden: Löß über anstehendem Kalkstein

Anbau: Reduzierter Anschnitt, zweimaliges Entlauben der Traubenzone
zur besseren Durchlüftung der Laubwand und manuelle Vorlese
zur Ertragsreduzierung.

Etrag: 65 hl/ha

Vinifizierung: Maschinelle Ernte, nachts bei kühlen Temperaturen zur Konservierung
der Aromastoffe in den Trauben, gezügelte Vergärung
zum Teil mit weinbergseigenen Hefen, Ausbau im Stahltank.

Rebsorten: 100% Riesling

Analyse: 12,5% vol. Alkohol
6,8 g/l Restsüße
7,7 g/l Säure

Trinktemp.: 6-8° C

Carsten Sebastian Henn: „Apfel, leicht florale Noten, klar und zupackend, schöner Schmelz... lecker! Der hat Saft und der hat Kraft, das ist ein Wein mit Muskeln, perfekt dosierter Fruchtsüße, der schmeckt auf der Familienfeier genauso der Oma wie dem Vetter dritten Grades, der seine Zunge eigentlich nur mit Champagner benetzt. Der Riesling schmeckt als wär die Sonne ins Fass gepresst worden. Das ist ein Einstiegswein nach Maß, so schmeckt in anderen Gütern die Topqualität. Der Riesling wird häufig als Diva beschrieben, weil er im Weinberg anspruchsvoll ist und sehr genau auf seine Umgebung reagiert - dieser Riesling ist überhaupt nicht divenhaft, wenn Hollywood, dann Drew Barrymore: schön, mit Kurven und einem Lachen in den Augen, eine Frau mit der man Pferde stehlen kann.

Wo man ihn trinken sollte? In einem Pariser Spitzenrestaurant, um dort mal zu zeigen, was ein „kleiner“ deutscher Riesling drauf hat!

Übrigens: der Wein hat sogar den Härtetest bestanden. Dafür lasse ich die zum Teil geleerte Flasche eine Woche im Kühlschrank stehen und probiere immer mal wieder. Ergebnis: der hält sich auch über Tage. Aber so lang überlebt der sowieso nicht - schmeckt viel zu gut."

Carsten Sebastian Henn
www.carstensebastianhenn.de
www.weinzwonull.de
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